Rettung Nandi und Nala

Nandi und Nala sind beide in einem Milchbetrieb zur Welt gekommen und sollten ursprünglich von einem Viehhändler abgeholt werden, da man für sie keine Verwendung im Betrieb hatte. Es ist üblich, dass alle Kälber dieses Schicksal teilen, die nicht zu den weiblichen Kälbern zählen, die für die eigene Nachzucht ausgewählt werden, um selbst einmal als Milchkuh genutzt zu werden. Daher werden alle männlichen und die weiblichen, die nicht ausgewählt werden, an den Viehhändler übergeben und in eine Sammelstelle gebracht.

Normalerweise werden in der Sammelstelle all jene Kälbchen getötet, die sich nicht für die Mast eignen, weil sie zu klein oder zu schwach sind. Denn für sie gibt es keinerlei Nutzen. Auch Nala und Nandi fielen darunter. Jedoch wurden beide nicht vom Viehhändler mitgenommen, da aufgrund der Situation um Covid-19 die Viehhändler nur noch ausgewählte, für die Mast geeignete Tiere mitnehmen.

Anstatt in der Sammelstelle, sollten die beiden bereits auf dem Betrieb erschlagen oder erschossen werden. Denn die Landwirte sollten sich nun selbst darum kümmern, die Kälbchen zu „entsorgen“. Aufgrund dessen kommt es vor, dass Kälbchen getötet oder einfach unversorgt sich selbst überlassen werden.

Für die beiden Landwirte von Nala und Nandi kam diese Option jedoch nicht in Frage, so dass sie nach einer Alternative suchten und sie uns übergaben.

Anstatt getötet zu werden können die zwei nun ein Leben in Freiheit führen, ohne jemals das Leid der Industrie erfahren zu müssen.

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